Schnellanleitung: Vorbereitung auf eine Nacht voller Träume
Ein einfacher Leitfaden unseres Experten zur Vorbereitung aufs Träumen. Und wir erklären, was passiert, wenn wir schlecht träumen.
Von Amy Lawrenson | 3. März 2025 | 3 Min. Lesezeit
Man könnte meinen, dass die Vorbereitung auf eine Nacht voller Träume ähnlich ist wie die Vorbereitung auf einen guten Schlaf. Es gibt jedoch einige kleine Tricks, die für guten Schlaf und viele Träume sorgen. In diesem Video verrät Psychotherapeut und Traumexperte Machiel Klerk 6 Dinge, die für eine Nacht voller Träume wichtig sind.
Drücken Sie auf „Play“ und finden Sie es heraus, denn – Spoiler-Alarm – Lesen vor dem Schlafengehen gehört nicht dazu.
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DARUM TRÄUMEN WIR SCHLECHT
Selbst wenn wir alles richtig machen – manchmal wachen wir trotzdem mit Herzrasen und Schweißausbrüchen aus einem beängstigenden Traum auf. Warum träumen wir schlecht? „Oft liegt es an Stress oder Ängsten, die wir in der wachen Welt haben“, weiß Klerk. Sehen wir uns diese schlechten Träume einmal näher an:
1. Albträume
Albträume sind Angstträume, sie sind eine Reaktion des Körpers, ähnlich wie Fieber. Albträume sind wichtig, denn sie möchten uns zeigen, dass etwas nicht in Ordnung ist. Unsere Ängste werden uns vorgeführt, meist in übertriebener Form. Sie stehen einer riesigen Spinne gegenüber oder möchten sich bewegen und kommen nicht vom Fleck. Den Albtraum aufzuschreiben ist bereits hilfreich. Eine Studie befasste sich mit Kriegsveteranen, die aus dem Krieg zurückkamen und viele Albträume hatten. Es wurde festgestellt, dass die Veteranen allein durch das Aufschreiben der Albträume weniger Albträume hatten. Und das ohne jegliche Interpretation oder Traumarbeit. Sie schrieben den Albtraum einfach nur auf und wurden ruhiger.
2. Wiederkehrende Träume
Ein wiederkehrender Traum muss nicht unbedingt negativ sein, doch oft soll er uns auf etwas aufmerksam machen, das in der wachen Welt ungelöst ist. Das können Trauer, Ängste oder Fortschritte sein, die sich oft wie ein schlechter Traum anfühlen. Sie sollten jedoch wissen, dass wiederkehrende Träume versuchen, Ihnen zu helfen.
3. Schlaflähmung
Wenn Sie träumen, sind Ihre Muskeln gelähmt. Das hilft Ihnen, Ihren Traum im Schlaf nicht auszuleben – zu Ihrem eigenen Wohl! Allerdings ist dies auch der Grund für die sogenannte Schlaflähmung, bei der wir zwar wach sind, uns aber nicht bewegen können. Diese Lähmung kann beängstigend sein, ist jedoch vollkommen harmlos und verschwindet innerhalb weniger Minuten wieder. Schlaflähmungen treten meist in Stresssituationen auf, wenn Sie schlecht schlafen, unter Schlafentzug leiden, eine schlechte Schlafposition haben oder zu viel Koffein oder Alkohol getrunken haben. Wenn sie regelmäßig auftreten, sollten Sie aufschreiben, wann sie auftreten, und was gerade in Ihrem Leben los ist.
