Japanisches Soul Food: Okonomiyaki
Okonomiyaki [お好み焼き] ist ein köstliches, japanisches Pfannengericht mit vielen unterschiedlichen Zutaten in einem Teig aus Weizenmehl. Der Name setzt sich aus zwei Wörtern zusammen: okonomi, was soviel heißt wie „was du willst“ und yaki, was „gebraten“ bedeutet. Der Ursprung von Okonomiyaki liegt in den Regionen von Osaka und Hiroshima, es ist jedoch in ganz Japan beliebt und wird überall zubereitet.
Von RENAUD GOIGOUX | 9. April 2021 | 3 Min. Lesezeit

Okonomiyaki im Osaka-Stil ist die häufigste Variante in Japan. Der Teig besteht aus Mehl, Wasser oder Dashi (Fischsud), Eiern und klein geschnittenem Kohl. Dem Teig werden verschiedene Zutaten wie Frühlingszwiebeln, Fleisch, Oktopus, Kalmar, Shrimps, Gemüse oder Käse hinzugefügt. Wie das Wort okonomi schon sagt, ist alles erlaubt, „was schmeckt“. Okonomiyaki wird manchmal mit einem Omelette oder Pfannkuchen verglichen, manchmal wird das Gericht aber auch als „japanische Pizza“ oder „Osaka Soul Food“ bezeichnet.
Beim Okonomiyaki im Hiroshima-Stil werden die Zutaten eher übereinandergeschichtet statt vermischt. Die Schichten sind in der Regel Teig, Kohl, Schweinefleisch und „was dir schmeckt“, also Kalmar, Oktopus oder Käse. Selbst Nudeln können als Topping verwendet werden, mit gebratenem Ei und einem guten Schuss Okonomiyaki-Sauce.
Wir bereiten ein Okonomiyaki im Osaka-Stil zu, und zwar eine vegetarische Variante. Selbstverständlich können Sie jedoch das „okonomi“-Prinzip anwenden und alles aus Ihrem Kühlschrank verwenden, das Ihnen schmeckt.
OKONOMIYAKI
Rezept für vier Personen
Zubereitungszeit: 15 Minuten (+ 30 Minuten Ruhezeit)
ZUTATEN
300 g Okonomiyaki-Mehl (aus dem Asia-Laden oder Toko)
480 g Wasser (oder Dashi)
6 Eier
Ein Bund Frühlingszwiebeln
300 g Grünkohl
10 g Salz
2 EL fein geschnittenen Schnittlauch
1 kleine Möhre
Pflanzenöl
VORSCHLÄGE FÜR TOPPINGS
Kewpie Mayonnaise (oder reguläre Mayonnaise)
Grünkohl
Geriebene Möhren
Frühlingszwiebeln
Sriracha-Sauce
ZUBEREITUNG
Grünkohl und Frühlingszwiebeln als Chiffonade klein schneiden (lange, dünne Streifen)
Möhre fein reiben
Eier mit Salz und Mehr vermischen als Grundlage für den Teig.
Dann langsam das Wasser hinzufügen, bis ein schöner, dicker Pfannkuchenteig entsteht.
Den geschnittenen Grünkohl, die Frühlingszwiebeln und die Möhre zum Teig geben (einiges als Topping für später aufbewahren).
Den Teig mindestens 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
Eine beschichtete Pfanne nehmen und die Pfannkuchen bei geringer Hitze ausbacken.
Den Pfannkuchen wenden und von der anderen Seite garen.
SERVIEREN
Die Pfannkuchen auf Tellern anrichten, die unterschiedlichen Saucen darauf geben und mit den Toppings abschließen.
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