Beruhigende Pflege und strahlende Haut an warmen Sommertagen

Nur selten sind wir so entspannt und glücklich wie im Sommer, wenn die Sonne scheint. Allerdings gilt das leider nicht für unsere Haut, denn sobald das Thermometer steigt, geht es mit unserem Hautbild häufig bergab. Von überschüssigem Fett und Unreinheiten bis hin zu Rötungen und Hitzeausschlägen – einige Hauttypen mögen das heiße und feuchte Sommerwetter einfach gar nicht.

 

Lassen Sie sich nicht stressen und befolgen Sie diese Tipps unserer Hautexperten. Wir haben bei Hautpflege-Expertin Tarryn Warren und Dermatologin Dr. Alexis Granite von Mallucci London nachgefragt und uns ihre Top-Tipps für reine und entspannte Sommerhaut geholt.

 

1. Ausschlägen den Kampf ansagen

Im Sommer kämpfen die meisten Kunden von Warren mit Mitessern und Unreinheiten. „Das liegt hauptsächlich daran, dass sie auch bei warmen Temperaturen nicht auf Make-up verzichten möchten, sowie an der Luftverschmutzung und an starkem LSF“, sagt sie.

 

Hilfreich ist laut Warren, sich an das Motto: „Weniger ist mehr“ zu halten: „Wenn es wärmer ist, sind unsere Poren geöffnet, wir schwitzen und produzieren Fett. Deshalb können Sie auf die Feuchtigkeitspflege verzichten.“ Stattdessen sollten Sie nach der Reinigung ein leichtes Serum und Sonnencreme auftragen. Sie können noch einen Schritt weitergehen, indem Sie einige ölfreie Tropfen LSF zum Intensiven Feuchtigkeitsserum hinzugeben.

 

Wenn Sie nach einem warmen Tag nach Hause kommen, sollten Sie laut Warren Ihre Haut so schnell wie möglich reinigen. „Reinigen Sie Ihre Haut abends so früh wie möglich. Lassen Sie sie atmen. Lassen Sie Ihre Poren den Schmutz loswerden und sich selbst reinigen. Das geht nicht, wenn sie mit Schichten von LSF und Make-up bedeckt sind.“

 

LSF ist so entwickelt, dass er an der Haut haftet, damit sie geschützt bleibt. Daher ist er auch schwer zu entfernen. Am Abend sollten Sie die Haut zweistufig reinigen, um sie von Schmutz zu befreien und verstopfte Poren zu vermeiden.

 

Wenn Sie nach einem heißen Tag im Park oder ganz besonders am Strand zu Unreinheiten neigen, empfiehlt Warren, abends eine Gesichtsmaske auf Tonbasis aufzutragen, um „Fett zu absorbieren und die Unreinheiten zu entfernen.“ Die Purifying Wonder Mask enthält Kaolin-Tonerde sowie Kohle und Rhassoul-Pulver und verleiht der Haut ein super sauberes Gefühl.

 

„Denken Sie daran, dass der LSF nicht den ganzen Tag anhält. Wenn Sie am Nachmittag eine Siesta machen, sollten Sie Ihr Gesicht waschen und ihm ebenfalls eine Siesta gönnen“, fügt sie hinzu.

 

2. Bye-bye Pigmentflecken

Haben Sie in den Sommermonaten Probleme mit Pigmentflecken? Dann empfiehlt Warren einen Sonnenhut und LSF. Wenn Sie sich mit Pigmentflecken herumärgern, sollten Sie sich für einen möglichst hohen LSF entscheiden. Wir empfehlen LSF 50. Verwenden Sie das Sun Protection Milky Spray 50 für Ihren Körper und die Sun Protection Face Cream 50 für Ihr Dekolleté und Gesicht. Tragen Sie die Produkte nicht zu sparsam auf und cremen Sie häufig nach. 

 

Der schnellste Weg, um Pigmentflecken in den Griff zu bekommen, ist eine Peeling- oder Laserbehandlung. „Generell empfehle ich, mit der Behandlung von Pigmentflecken bis nach dem Sommer zu warten“, sagt Granit, „da gebräunte Haut das Risiko von Verbrennungen durch Behandlungen erhöhen kann.“

 

3. Feuchtigkeitsmangel war gestern

„Hyaluronsäure sollte diesen Sommer bei keiner Hautpflege fehlen“, sagt Warren. „Sie eignet sich hervorragend für ALLE Hauttypen und verursacht keine Sonnenempfindlichkeit.“ Sie finden Sie in der Glow First Essence, oder in der Hydrating Gel Cream. Beide sollten nach der Reinigung aufgetragen werden. Wenn Sie Tuchmasken mögen, probieren Sie die neue Hydrating Sheet Mask, eine Bio-Zellulosemaske, die sich eng an das Gesicht schmiegt, wohltuende pflanzliche Extrakte an die Haut abgibt und sie so langanhaltend mit Feuchtigkeit versorgt. Ihre Haut wird intensiv mit Feuchtigkeit versorgt und erhält ein weiches und strahlendes Aussehen.

 

Ach ja, und das Urban Hydrating Mist sollten Sie im Kühlschrank aufbewahren. Für sehr trockene Haut ist ein kühler Spritzer die reinste Wohltat.

 

 

4. Hitzepickel – Nein danke!

„Hitzepickel, auch bekannt als Miliaria, entstehen, wenn verstopfte Poren den Schweiß am Austreten hindern“, erklärt Granite. „Bei Babys kommt es häufig vor, kann aber in jedem Alter auftreten, insbesondere bei heißen, feuchten Bedingungen.“

 

Um Hitzepickel zu vermeiden, empfiehlt Granite auf schwere, enge Kleidung zu verzichten. „Und halten Sie sich, wenn möglich, im Schatten auf, wenn Sie zu Hitzepickeln neigen.“

 

Während kühle Duschen und Kompressen den Juckreiz lindern können, können laut Granite bei schweren Fällen auch Antihistaminika helfen.

 

Laut Warren tragen viel Beta-Carotin und Lykopin aus Karotten und gekochten Tomaten dazu bei, die Haut zu stärken, um den Schutz vor der Sonne zu verbessern.

 

Vielleicht denken Sie, dass Sie die Sonne ganz vermeiden sollten, wenn Sie zu Hitzepickeln neigen, aber Warren empfiehlt, jeden Morgen 20 Minuten in die Sonne zu gehen, wenn diese noch nicht zu stark ist.

 

Denn wir alle brauchen Vitamin D, das sich durch die Sonne im Körper bildet. Es ist beispielsweise ausschlaggebend für eine gesunde Knochendichte und ein starkes Immunsystem.