Indiens jüngste Beauty- und Modefotografin: Anushka Menon

Ich betrachte mich selbst als Künstlerin. Schon als Kind wusste ich das. Musik hat mich sehr interessiert, aber alles Visuelle hat mich schon immer stark inspiriert. Zur Fotografie bin ich aus Zufall gekommen.

Nach ihrem Studium im Fachbereich Design und Kommunikationswissenschaft in Australien entschloss sich Anushka ganz auf die Fotografie zu konzentrieren und zog nach Indien, um an einem zweijährigen Fotografielehrgang teilzunehmen. "Meine Karriere begann im Jahr 2005. Meine ersten Arbeiten waren Portraits und Produktfotos. Mit der Zeit habe ich mich dann auf Mode und Beauty spezialisiert. In den vergangenen Jahren war ich zunehmend in der Werbung tätig."

In ihrem Portfolio ist mittlerweile nahezu jedes Thema vertreten – von Beauty und Mode über Menschen, Landschaften und Architektur bis hin zu Produkten. Nach den Aufnahmen für Rituals wollten wir mehr über ihre persönlichen Rituale und Philosophien erfahren.

 

Welches Ihrer bisherigen Projekte hat Sie am meisten erfüllt und warum?

Da gab es einige, aber mein Lieblingsprojekt waren Modeaufnahmen für eine Marke namens Kundalini Arts. Die Aufnahmen stießen in der ganzen Welt auf Aufmerksamkeit und vielen bin ich seitdem bekannt. Es war ein kleines Projekt, das ich in meinem Kellerstudio umgesetzt habe, und alle Beteiligten haben aus Liebe zur Kunst und aus dem Wunsch heraus, schöne Bilder zu kreieren, ihr Talent beigesteuert.

 

Können Sie uns etwas über Ihre Zusammenarbeit mit Rituals erzählen?

Ich fühlte mich extrem geehrt, für Rituals arbeiten zu können. Ich liebe die Marke und ihre Bildsprache und habe festgestellt, dass wir den gleichen Sinn für Ästhetik haben. Die Zusammenarbeit war wirklich unkompliziert und hat sehr viel Spaß gemacht. Ganz zu schweigen davon, dass ich total begeistert bin von den Produkten!

 

 

Anushka X Rituals behind the scenes.

 

Haben Sie das Gefühl, die richtige Work-Life-Balance gefunden zu haben?

Manchmal habe ich das Gefühl, dass das so ist, doch dann verändern sich die Dinge und stellen mein Leben auf den Kopf. Es ist ein ständiger Kampf um die richtige Balance. Sie kommt und geht, aber ich muss zugeben, dass mir das gefällt. So bleibe ich wachsam und arbeite hart, entspanne mich aber auch bewusst.

 

Haben Sie eine bestimmte Lebensphilosophie?

Ich glaube nicht, dass allen Menschen alles zufällt. Einige haben Glück, andere müssen wirklich hart arbeiten. Ich glaube daran, dass wir uns ein Leben lang selbst fordern müssen.

 

Was ist Ihr Lieblingsritual im Alltag?

Ich habe zwei! Ein gutes Yoga-Training gefolgt von einer schönen langen Dusche. Yoga bewirkt, dass mein Körper aufwacht, dass ich mich geerdet fühle und diszipliniert bin. Und es gibt mir Energie für den Rest des Tages. Anschließend genieße ich eine ausgiebige Dusch und verwöhne mich selbst mit tollen Produkten.

 

Nach einer arbeitsreichen Woche entspanne ich mit

einem guten Glas Wein und sehe mir einen Film an.