7 Schritte hin zu einem strahlenden Teint: Welche Produkte Sie verwenden sollten und wann

Die Kosmetikindustrie ist ein blühendes Geschäft, weshalb es manchmal gar nicht so einfach ist, die passenden Produkte für eine optimale Hautpflege auszuwählen und alle überflüssigen auszusortieren. In welcher Reihenfolge sollte man die ganzen Cremes und Seren anwenden? Worauf sollte man beim Kauf neuer Hautpflegeprodukte achten? Welche Inhaltsstoffe sind wichtig und woran erkennt man, welche Creme am besten zu Ihrem Hauttyp passt? Dieser Leitfaden für eine optimale Hautpflegeroutine ist Ihr direkter Weg zu einem strahlenden Teint.

 

Ja, wir verstehen es. Manchmal sind Sie abends einfach zu müde und morgens haben Sie zu viel zu tun, um mehr als fünf Minuten für Ihre Hautpflege zu investieren. Und trotzdem lohnt es sich etwas mehr Zeit für die Hautpflege zu investieren, denn Ihre Haut muss Tag für Tag viel mitmachen. Sie sollten Ihre Haut beispielsweise vor Luftverschmutzung und UV-Strahlen schützen. Ihre Haut braucht Feuchtigkeitsversorgung, abgestorbene Hautzellen müssen entfernt werden und in puncto Anti-Aging ist ein Boost immer eine gute Idee und das bereits in einem jungen Alter. Sie können Ihre Hautpflegeroutine in drei wichtige grundlegende Schritte aufteilen: Reinigung, Tonisieren und Feuchtigkeitsversorgung. Wenn Sie ein bisschen mehr Zeit haben, dann können Sie die Pflege weiter ausbauen.

 

1. Entdecken Sie, welcher Hauttyp Sie sind

Um die Creme und Routine herauszufinden, die am besten auf Ihre Bedürfnisse eingeht, müssen Sie zunächst Ihren Hauttyp bestimmen. Das ist gar nicht so kompliziert und wir bereiten die Informationen hier übersichtlich für Sie auf. Wenn Sie normale Haut haben, dann sind ihre Poren klein und Sie haben keine Irritationen, Ausschläge usw. oder trockene bzw. fettige Stellen. Glück gehabt! Wenn Ihre Haut spannt und sie sich manchmal schuppig oder fahl anfühlt, dann haben Sie trockene Haut. Genau wie bei fettiger Haut kann es dann zu Mitessern und Hautproblemen kommen und Ihre Poren sind größer und somit sichtbarer. Und dann gibt es noch die sogenannte Mischhaut, was bedeutet, dass Ihre T-Zone (Stirn, Nase und Kinn) fettiger ist als der Rest Ihres Gesichts. Die Haut Ihrer Wangen ist dann häufig normal oder sogar trocken.

 

2. Reinigend

Die Reinigung ist einer der wichtigsten Bestandteile Ihrer Hautpflegeroutine. Ihre Haut kommt täglich in Kontakt mit Luftverschmutzung und anderen Fremdstoffen. Diese Dinge sollten abends entfernt werden. Und auch nach dem Aufwachen sollte die Haut erneut gereinigt werden, um zu vermeiden, dass die Poren verstopfen. Wie sollte man abhängig von Hauttyp und persönlichen Vorlieben dabei vorgehen? Hautreiniger eignen sich für alle Hauttypen, wobei fettige Haut jedoch am besten mit einem Schaumreiniger gepflegt werden sollte und trockene Haut mit einer milderen Version oder einem Hautreiniger auf Ölbasis. Der Reiniger muss unbedingt mit Wasser abgespült werden. Eine weitere beliebte Option für jeden Hauttyp ist Miracle 3-1-Mizellenwasser, das Moleküle beinhaltet, die Schmutz von Ihrer Haut entfernen, ohne sie auszutrocknen. Miracle 3-1-Mizellenwasser muss anschließend nicht mit Wasser abgewaschen werden.

 

3. Belebung

Nach dem Reinigen sollten Sie einen Toner verwenden, um die Überreste des Reinigers zu entfernen und Ihre Haut zu beruhigen. Für alle Beauty Newbies: Ein Toner ist eine dünne Flüssigkeit mit nährenden Inhaltsstoffen, die dafür sorgen, dass andere Hautpflegeprodukte besser wirken können. Toner kann mit einem Wattepad oder mit Ihren Fingern aufgetragen werden, Sie müssen jedoch darauf achten, dass Sie den für Ihren Hauttyp passenden auswählen. Ein guter Toner bringt den pH-Wert wieder in das Gleichgewicht und ist wichtig für die Hautgesundheit. 

 

 

4. Gesichtspeeling

Ein Gesichtspeeling entfernt abgestorbene Hautzellen sanft und unterscheidet sich von anderen Peelingtypen. Ein gutes Gesichtspeeling sollte Säuren beinhalten, die dafür sorgen, dass die abgestorbenen Hautzellen sich einfach lösen. Das Ergebnis: ein frischer, strahlender Teint. Mit der Zeit und basierend auf anderen Faktoren wie beispielsweise Sonnenbrand, hat die Haut Mühe abgestorbene Zellen zu entfernen, weshalb ein Peeling zu einem Muss wird. Ihre Haut sollte sich jedoch zunächst daran gewöhnen. Normalerweise sollte man eine Peelingbehandlung ein- bis zweimal pro Woche durchführen. Sie werden sehen, dass dies Wunder wirkt auf Hautunreinheiten, Falten und trockene Haut. Wenn man ein Peeling regelmäßig anwendet, dann ist es sehr wichtig, dass die Haut im Anschluss daran mit Feuchtigkeit versorgt wird.

 

5. Serum

Die Meinungen zum Thema Serum sind gemischt. Manche Experten sagen, es ist ein Muss, andere wiederum finden es überflüssig. Seren sind dünner als Tag- oder Nachtcremes, wobei jedoch ihre Wirkstoffkonzentration höher ist. Gegner sagen, dass eine Creme dieselben Wirkstoffe liefert. Befürworter wiederum sagen, dass es auf spezifische Probleme wirken kann, wie beispielsweise Falten und Hautflecken. Das bedeutet, dass Sie auch unterschiedliche Seren für verschiedene Zonen anwenden können, abhängig von den Bedürfnissen Ihrer Haut. Ein Serum sollte unter der Tages- oder Nachtcreme aufgetragen werden.

 

6. Feuchtigkeitsversorgung

Das i-Tüpfelchen Ihrer Hautpflege-Routine ist eine Tagescreme für morgens und eine Nachtcreme für abends. Diese Feuchtigkeitsspender sollten auch auf Ihren Hauttyp abgestimmt sein, Ihre Haut mit Feuchtigkeit versorgen und sie geschmeidiger machen. Auf diese Weise wird vermieden, dass die Haut Feuchtigkeit verliert und die natürliche Schutzschicht Ihrer Haut wird regeneriert. Auch im Winter sollte die Haut vor UV-Strahlung geschützt werden und auch wenn viele Cremes bereits einen Lichtschutzfaktor beinhalten, sollten Sie dennoch über Ihrer Tagescreme einen Sonnenschutz auftragen. Die Haut der Augenpartie ist im Allgemeinen empfindlicher, weshalb eine spezielle Augencreme eine gute Idee ist. Oder Sie tragen hier eine extra milde Tagescreme auf.

 

7. Liste der Inhaltsstoffe

Und nicht vergessen: Egal, welche Produkte Sie für Ihre tägliche Hautpflegeroutine verwenden, Sie sollten immer die Inhaltsstoffe prüfen. Lassen Sie sich dabei nicht von komplizierter Terminologie abschrecken: Forschen Sie nach, welche Inhaltsstoffe sich am besten für Ihren Hauttyp eignen und informieren Sie sich gründlich. Vermeiden Sie dabei Produkte mit Alkohol und achten Sie darauf, dass Duftstoffe ganz am Schluss der Liste stehen, weil das bedeutet, dass der Anteil gering ist. Zu den Inhaltsstoffen deren Pflegewirkung auf die Haut wissenschaftlich nachgewiesen werden konnte, zählen Retinol, Vitamin E und Vitamin C. Dann wiederum gibt es Inhaltsstoffe, die generell vermieden werden sollten, wie Parabene, Mineralöle und Silikon.

Sie möchten mehr erfahren über die Do’s and Don’ts für einen strahlenden Teint? Lesen Sie die Tipps der international anerkannten Expertin und Hautpflege-Botschafterin für Rituals Abigail James hier.