Der Herbst ist da: So bleiben Sie auch bei einem Jahreszeitenwechsel im Gleichgewicht

Wenn der Sommer sich dem Ende zuneigt, färben nicht nur die Blätter sich tiefgelb, rot und braun, sondern wir durchleben auch eine körperliche und seelische Veränderung. Der Herbst kann einen Einfluss haben auf Ihre Gesundheit, Stimmung, Energieniveaus und Ihren Biorhythmus. Deshalb sollten Sie unbedingt geerdet bleiben und verbunden mit Ihrem Körper und der Natur, die uns umgibt. 

 

Hier ein paar einfache Schritte, um auch bei einem Jahreszeitenwechsel nicht das Gleichgewicht zu verlieren.

 

Der Kälte einen Schritt voraus sein

Zahlreiche verschiedene Gemüsesorten zu essen, ist hervorragend für die Gesundheit Ihres Verdauungssystems und somit auch für Ihr Immunsystem. Gekochtes Essen ist in der kühleren Jahreszeit ein zentrales Element für ein gesundes Verdauungssystem. Rösten Sie Ihr Gemüse und bereiten Sie Eintöpfe vor. Dieses indische Saag-Gericht sorgt dafür, dass Ihr Körper selbst an regnerischen Herbstnächten warm bleibt. Trinken Sie über den Tag verteilt ein paar Tassen dieses ayurvedischen Ingwertees und freuen Sie sich über die positive Wirkung auf Ihre Gesundheit.

 

Bleiben Sie geerdet

Wenn wir versuchen, uns an den Jahreszeitenwechsel anzupassen, suchen wir oft nach Möglichkeiten, um wieder in Kontakt mit unserem Körper zu kommen und unser Gleichgewicht zu finden. Versuchen Sie, Ihrem Tagesrhythmus ein Feintuning zu verpassen und fühlen Sie Ihren zirkadianen Rhythmus, beispielsweise indem Sie diese Asanas zum Erden in Ihre tägliche Yogaroutine integrieren.

 

Licht tanken

Herbst heißt nicht, dass Sie den ganzen Tag nicht ins Freie gehen können – ganz im Gegenteil. Tageslicht hat eine positive Wirkung auf Ihre Energie und Ihren Serotoninspiegel. Holen Sie sich deshalb Ihre tägliche Dosis Licht von der besten Quelle: der Sonne (selbst, wenn Sie sie nicht direkt sehen). Ein Spaziergang in einem natürlichen Umfeld eignet sich perfekt und ist eine hervorragende Alternative zu Yoga, wenn Sie mehr Erdung brauchen. Wie der Ayurveda-Lehrer Nirmala Raniga empfiehlt: „Nehmen Sie die Schönheit der Freigebigkeit der Natur an und denken Sie über Ihre eigene Verbindung zur Natur nach, indem Sie im Einklang mit ihren Rhythmen handeln und mit dem Jahreszeitenwechsel mitgehen."

 

Versuchen Sie loszulassen

Manchmal fühlen wir uns im Herbst ein wenig melancholisch. Wenn Sie über Ihre persönliche Verbindung zur Natur und den Jahreszeitenwechsel nachdenken, dann schenken Sie in einem nächsten Schritt Ihrer Stimmung noch etwas mehr Beachtung. Wie wäre es mit einem Tagebuch? Halten Sie jeden Tag fest, was in Ihnen vorgeht. Sind da Gefühle, die unter der Oberfläche schwelen und darauf warten, erkannt oder herausgelassen zu werden? Prüfen Sie, ob Sie bereit sind, Gefühle loszulassen, die Ihnen in der neuen Jahreszeit nicht mehr nützlich sind.

 

Manchmal ist es besser, Müdigkeit einfach zu akzeptieren. Nehmen Sie sie an. Sie hilft Ihnen dabei, sich das zu nehmen, was Sie bei einem Jahreszeitenwechsel brauchen. Verwöhnen Sie sich beispielsweise nach einem langen Tag mit dieser ayurvedischen Selbstmassage (Abhyanga). Mit dieser Massage verbessern Sie die Durchblutung, beruhigen die Nerven und sichern sich eine bessere Schlafqualität. Der Herbstbeginn hat sich noch nie entspannter angefühlt – versprochen.