Warum tägliches Schreiben Ihr neues Achtsamkeitsritual ist

Haben Sie ein Tagebuch oder schreiben Sie regelmäßig ein paar Verse oder sogar vielleicht manchmal eine ganze Kurzgeschichte? Dann sind Ihnen wahrscheinlich bereits die Vorteile eines täglichen Schreibrituals aufgefallen. Täglich ein paar Zeilen zu Papier bringen kann zu einem Achtsamkeitsprozess werden, der Ihnen dabei hilft, geerdet zu bleiben, Ihnen Erkenntnisse bringt und Ihre Kreativität stimuliert.

 

Mehr Achtsamkeit dank Schreiben

Indem Sie Ihre Gedanken festhalten, setzen Sie sich intensiver damit auseinander, was zahlreiche positive Folgen haben kann. Ihre Gedanken ziehen nicht einfach nur so an Ihnen vorbei, ohne dass Sie sich damit auseinandersetzen. Indem Sie Ihren Gedanken Aufmerksamkeit schenken und sich der Vorgänge in Ihrem Geist bewusster werden, erhalten Sie mehr Klarheit und ebnen den Weg für nützliche Erkenntnisse.

 

Schreiben Sie eine To-care-List

Beginnen Sie Ihren Morgen positiv und mit guter Laune, indem Sie ein Schreibritual in Ihre morgendliche Meditation integrieren. Eine To-do-Liste kennen wir alle, aber wie wäre es mit einerTo-care-List, einer Liste mit den Dingen, die uns wirklich am Herzen liegen? Sie kann Ihnen dabei helfen, Ihren Vorsätzen für diesen Tag noch mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Was möchten Sie heute tun? Was ist Ihnen wichtig? Was gibt Ihrem Tag Mehrwert? Welche Entscheidungen möchten Sie treffen? Wenn Sie diese Dinge morgens festhalten, stellen Sie sicher, dass Ihr Gehirn wach ist und Sie startklar sind, um den Tag bewusst zu leben. Sie brauchen ein bisschen Inspiration? Dieses Video kann Ihnen dabei helfen, tägliche Ziele zu setzen.

 

Gute-Nacht-Geschichte

Schreiben hilft auch dabei, sich zu entspannen und sich im Einklang mit sich selbst zu fühlen. Deshalb können Sie auch schreiben, um zu relaxen, was hervorragend ist vor dem Schlafengehen. Beim Aufschreiben Ihrer Gedanken bekommen Sie ein Gespür für das, womit sich Ihr Geist den ganzen Tag lang beschäftigt hat. Vielleicht stellen Sie dabei fest, dass Ihre Gedanken immer um dasselbe Thema drehen, ohne dass Sie dabei zu einer Lösung kommen. Indem Sie Ihre Gedanken Schwarz auf Weiß festhalten, werden Sie sich auch bewusster darüber, wie Sie eigentlich zu Ihren Gedanken stehen. Vielleicht fällt Ihnen dabei auf, dass Sie netter sein könnten zu sich selbst. Wie wäre es mit einer Schreibübung, bei der Sie untersuchen, wie Sie Ihre negativen Gedanken in positive verwandeln können? Oder beginnen Sie Ihr Schreibritual mit einer Nachdenkübung, bei der Sie schöne Augenblicke des Tages noch einmal an Ihrem inneren Auge vorbeiziehen lassen. Was hat Sie glücklich gemacht, wofür waren Sie dankbar oder worauf waren Sie stolz? Oder denken Sie an einen Satz aus einem Buch oder eine Zeile aus einem Gedicht, das Ihnen gefällt. Halten Sie sie nach der Übung alle in Ihrem Notizbuch fest und Sie werden mit einem breiten Lächeln auf Ihrem Gesicht einschlafen.

 

Boosten Sie Ihre Kreativität

Autor James Altucher sagte einmal: “Ideen sind die Währung des Lebens.” Sein Tipp? Jeden Tag zehn Ideen hervorbringen. Eine Idee für eine Kurzgeschichte, eine Idee für eine Figur oder die erste Zeile eines Gedichts (dabei braucht es noch nicht einmal einen Reim). Bremsen Sie sich selbst nicht, sondern holen Sie diese Ideen und bringen Sie sie auf Papier. Trainieren Sie Ihren Ideenmuskel. Und wenn Sie Mühe haben, zehn Ideen hervorzubringen, dann denken Sie sich zwanzig aus, so Altucher. Und das ist kein Witz. Denn der Punkt ist: Wenn Sie keine zehn Ideen finden, dann steht Ihnen wahrscheinlich Ihr Perfektionismus im Weg. Dabei müssen es noch nicht einmal zehn super Ideen sein! Denn zehn bahnbrechende Konzepte im Geist entwickeln, ohne Übung, ist schier unmöglich. Gönnen Sie sich deshalb eine Pause: Dann werden Sie feststellen, dass es wesentlich einfacher ist, wenn Sie Ihre Gedanken nicht immer selbst beurteilen. Und genau dann kommen Ihnen neue Ideen, die nur darauf warten, aufgeschrieben zu werden. Je mehr Ideen Sie sammeln, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich darunter eine aufregende Story befindet. „Übung macht den Meister“, so Altucher. Je häufiger Sie Ihre Ideen aufschreiben, desto stärker wird Ihr Ideenmuskel und das macht sich bezahlt, wenn Sie einmal eine Idee in Lichtgeschwindigkeit brauchen. 

 

Schreiben Sie einen Wald

Die Idee eines täglichen Schreibrituals gefällt Ihnen, gleichzeitig liegt Ihnen aber auch die Umwelt am Herzen und Sie fragen sich, wo all dieses Papier denn eigentlich herkommen soll? Dann haben wir gute Neuigkeiten für Sie. Es gibt nicht nur immer mehr Notizbücher aus Recyclingpapier, sondern Sie können beim Schreiben sogar für zusätzliche Bäume sorgen! Mit der App Forest lassen Sie nicht nur während der Zeit, die Sie damit verbringen, ohne andere (ablenkende) Apps zu öffnen, virtuelle Bäume wachsen, sondern die Welt bekommt auch ein paar echte Bäume dank Ihrer achtsamen Schreibzeit.

Jetzt wissen Sie, wie positiv ein tägliches Schreibritual sein kann und haben ein paar Anregungen, um loszulegen – worauf warten Sie noch? Integrieren Sie Mindful Writing in Ihren Alltag und fühlen Sie sich ab sofort geerdeter, kreativer und werden Sie achtsamer.